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Die feste und flüssige Nahrung, die wir zu uns nehmen, liefert dem Organismus Energie und Substanzen, die er zum Wachstum und zur Erneuerung von Körperstrukturen braucht. Damit der Körper die Speisen verwerten kann, müssen sie zunächst aufbereitet werden, indem sie in ihre Einzelbestandteile wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß zerlegt werden. Hierbei spielt der Magen eine wesentliche Rolle.

Im Magen wird der Speisebrei gründlich verarbeitet und mit Magensaft vermischt. Ohne den Magensaft kann die Nahrung nicht verdaut werden. Täglich produziert der Magen über seine Schleimhaut mit ca. 4 Mio. Drüsen drei bis vier Liter Magensaft. Dieser enthält zum einen eiweißspaltende Enzyme (Pepsine) und Salzsäure, die der Verdauung dienen, aber auch Schutzfaktoren wie alkalischen Schleim und Prostaglandine (Signalsubstanzen). Die Schutzfaktoren schirmen die Magenwand ab, damit sie durch den aggressiven Verdauungssaft nicht angegriffen wird und der Magen sich nicht selbst verdaut.

Wenn der Magen aus dem Gleichgewicht kommt

Im gesunden Magen ist das Verhältnis zwischen Säure und Schleim bzw. zwischen aggressiven und schützenden Faktoren ausgeglichen. Dieses innere Gleichgewicht kann von außen gestört werden, sodass die Säure im Magen überwiegt und Beschwerden hervorruft.

Die Ursachen einer vermehrten Säurebildung können vielfältig sein. Zu den Auslösern zählen:

  • Ernährungsfehler
  • Stress
  • Nikotin, Alkohol
  • Medikamente (vor allem Schmerzmittel)
  • Funktionsstörungen
  • Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre

 

Die Folgen säurebedingter Beschwerden können sich unterschiedlich äußern. So entstehen manche Beschwerden bei Säurerückfluss in die Speiseröhre (Reflux), während andere vorwiegend durch eine Reizung der Magenschleimhaut zustande kommen.

Fließt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurück, äußert sich dies z. B. durch Sodbrennen oder saures Aufstoßen, was häufig mit brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein verbunden ist. Magenschmerzen, Magendrücken, Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit sind eher Anzeichen einer Magenschleimhautreizung.

Ein kurzfristiges Überangebot an Magensäure ist für den Körper nicht schädlich. Allerdings kann es auch zu langandauernden Beschwerden kommen, die so weit gehen, dass Schleimhautschäden im Magen und in der Speiseröhre entstehen. Diese können ohne Therapie bis zur Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) oder der Speiseröhre sowie zu bakterieller Besiedelung und im weiteren Verlauf zu Geschwüren im Magen (Ulcus ventriculi), Zwölffingerdarm (Ulcus duodeni) oder in der Speiseröhre führen.

 

Liquirit® Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet als mild wirksames Arzneimittel bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden. Hinweise: Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen sollte Liquirit® in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Beim Auftreten von Krankheitszeichen, insbesondere Magenbeschwerden, die länger andauern oder periodisch wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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Schematische Darstellung eines Magens
Eine mit Müsli und Obst gefüllte Schale, in die Jemand Milch gießt.
Jemand drückt eine Zigarette in einem Aschenbecher aus.
 
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Alles geht durch den Magen
Pharmachem GmbH & Co.KG
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